Thriller

What Happened to Monday?

In dieser Dystopie ist in einer nahen ­Zukunft die Menschheit derart gewachsen, dass jedes Paar nur ein Kind haben darf. Nicolette Cayman (Glenn ­Close), Leiterin der zuständigen Behörde, setzt diese Politik gnadenlos durch.

Doch ­einer hat sich seinerzeit über dieses ­Gesetz hinweggesetzt: Terrence Settman (Willem ­Dafoe). Er zog seine sieben ­Enkelinnen (alle gespielt von Noomi Rapace) heimlich auf, benannte die eineiigen Geschwister nach den sieben Wochentagen und entwarf einen Plan: An jedem Tag der ­Woche schlüpft eine der mittlerweile jungen Frauen öffentlich in die Rolle der Karen Settman, die anderen bleiben versteckt ­zuhause. Doch nun ist Monday nicht nach Hause gekommen.

Klingt krude? Ist es auch. Regisseur Tommy Wirkola hat schon Merkwürdigkeiten wie „Hänsel und Gretel: Hexen­jäger“ gedreht und ist von daher eher auf einen Action­thriller aus als auf ein vielschichtiges Psychogramm.

What Happened To Monday?
What Happened To Monday?
Foto: Splendid Film GmbH

Dabei wäre es spannend gewesen, zu untersuchen, ­warum sich sieben Schwestern, die fast 24 Stunden am Tag zusammen sind, vom Charakter her so unterschiedlich entwickeln konnten. Doch das juckt hier keinen, statt­dessen: leidlich spannende Action, viel ­Tam­tam – und die seit der „Millen­nium“-Trilogie gefeierte Noomi Rapace ­erreicht hier die Grenzen ihrer Schauspielkunst.

„Seven Sisters“, GB/F/B/USA 2017, 124 Min., R: Tommy Wirkola, D: Noomi Rapace, Willem Dafoe, Glenn Close

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