Berlin

In eigener Sache: Jetzt die ZITTY als e-Paper kaufen

Corona hat die Stadt fest im Griff und verändert unseren Alltag. Wir gucken jetzt Theaterstücke als Stream, wir gehen online durch Museen. Wir sind digital draußen in der Stadt unterwegs. Und abends sind wir immer noch im Club, siehe UnitedWeStream.

Ja, Corona-Krise hat auch ZITTY als Stadtmagazin hart getroffen. Das gesellschaftliche Leben, all die Theaterpremieren und Filmstarts, die Ausstellungen, Konzerte und Lesungen sind abgesagt. Und wir? Wir mussten erst einmal Luft holen und überlegen, wie wir jetzt unsere Hefte befüllen. Unseren Kernkompetenzen und den damit verbundenen Aufgaben, wie das Berichten über Kulturveranstaltungen und gesellschaftliche Phänomene in unserer Stadt, dem Einordnen und Bewerten, können wir in gewohnter Form nicht nachkommen.

Die neue Zitty, jetzt im Handel.

Aber Berlin wäre nicht Berlin, wenn es auch in einer solchen Krise seinen Geist nicht bewahren würde: den der Solidarität und der Kreativität. Und so haben wir, nachdem wir uns ein bisschen daran gewöhnt hatten, dass das gesellschaftliche Leben nun in Streams, Telefon- und Videokonferenzen stattfindet, das perfekte Titelthema fürs Corona-Heft entdeckt: Berliner*innen, die sich gegenseitig helfen.

Um ein paar Beispiele zu nennen: Das ist die Berliner Stadtmission, deren Mitarbeiter*innen nun Essen durchs Fenster an Obdachlose hinausreichen oder Anjum, der isolierten Berliner*innen anbietet, mal über etwas anderes als Corona zu reden. Im Wedding will die Initiative „Hände weg vom Wedding“ helfen, deren Mitglieder Nachbarschaftshilfe organisieren und hoffen, dass auch nach Corona ein Stück dieser Nähe und Solidarität bestehen bleibt.

Und auch die Kultur schläft nicht. Im Musikressort berichten wir über die Berliner Band „Messer“, die, ohne es zu wissen, das Album zur Krise aufgenommen hat. Was Corona mit der freien Szene macht thematisieren wir im Bühnenressort und das Kunstressort beschäftigt sich damit, wie man Künstler*innen jetzt helfen kann und, unter anderem, Online-Kunst am Pariser Platz.

Das neue Heft gibt’s ab Dienstag in den Filialen der BioCompany, ab Mittwoch in den Spätis und schon jetzt als ePaper für 3,49 Euro.