ZITTY Kinderreporter

Zu Besuch im Computerspielemuseum

Unsere ZITTY-Kinderreporter waren zu Besuch im Computerspielemuseum Berlin.

Unsere drei Kinderreporter hatten viele Fragen an den Gründungsdirektor und Kurator Andreas Lange. Herr Lange ist Mitglied der Jury des Deutschen Computerspielpreises, der Akademie des Deutschen Entwicklerpreises, des Beirats der Stiftung digitale Spielekultur und des Fachausschusses Kulurerbe des deutschen Kulturrates. Lange war Projektleiter des Computerspielemuseums für das Europäischen Forschungsprojekt KEEP (Keeping Emulation Enviroments Portable) und ist Sprecher der AG Emulation des deutschen Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung nestor sowie des 2013 gegründeten Europäischen Verbandes der Computerspielarchive, -museen und Bewahrungsprojekte (EFGAMP).

Wie lange gibt es das Computerspiele Museum schon? Das Museum gibt es seit 1997 und amit sind wir das erste Museum nur für Computerspiele in der Welt.

Wie viele Leute arbeiten hier? Wir sind 14 Angestellte und dann gibt es noch freie Mitarbeiter.

Welche Berufsgruppen arbeiten hier? Die Mitarbeiter arbeiten in den Berufsfeldern: Geschäfts- und Betriebsführung, Kuration (das sind Leute, die Ausstellungskonzepte entwickeln), Marketing, Eventbetreuung, Sammlungsmanagement, IT- und Elektrotechnik, Grafik und Ausstellungsbetreuung.

Wer entscheidet, welche Spiele gekauft werden? Wenn die Spiele nicht viel kosten, entscheidet das der verantwortliche Kurator. Bei größeren Anschaffungen wird das in unserer sogenannten Leitungsrunde entschieden.

Was macht Ihr, wenn etwas kaputt geht. Kann es in den meisten Fälle repariert werden? Tatsächlich gehen regelmäßig Exponate kaputt, da Sie nicht für eine Dauerbelastung gebaut wurden und viele von Ihnen natürlich auch schon älter sind. Das bringen dann zwei mal wöchentöich unsere Techniker wieder in Ordung. Wenn dies nicht geht, denken wir dann über einen Ersatz oder Nachkauf nach.

Wie entstehen die Sonderausstellungen. Wer denkt sich die Ausstellungen aus. Sind es Wanderausstellungen. Die Sonderausstellung werden vom Kurator des Museums verantwortet, der die jeweiligen Ideen in der Leitungsrunde vorstellt, wo es dann entschiede wird, was gemacht wird. Üblicherweise sind unsere Sonderausstellungen nicht als Wanderausstellungen konzipiert, da dies den Aufwand der Produktion erhöhen würde. Manchmal haben wir allerdings ein Budget dafür, was uns freut da  Wanderausstellungen mehr Besuchern gezeigt werden können.

Wie viele Exponate gibt es insgesamt? In der Ausstellung haben wir über 300 Exponate, in der Sammlung natürlich wesentlich mehr.

Wie heißt das allererste Computerspiel? Das erste spielbare Computerspiel hiess Nimrod und wurde 1951 der Öffentlichkeit vorgestellt (die Geschichte dazu ist in der Ausstellung nachlesbar).

Unsere Kinderreporter verraten uns, was ihnen am besten gefallen hat:

Sehr cool war das Spiel mir der 3D-Brille und der Riesenjoystick. Wir haben gesehen, wie Videospiele entstehen.

Die Zimmer, die so eingerichtet waren, wie zu der Zeit, zu der man die vorgestellten Computerspiele gespielt hat, fanden wir auch toll.

FAZIT der Kinderreporter: Die Ausstellung ist sehr leselastig, deshalb eher für ältere Kinder (ab 10 Jahren)  geeignet.


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