Berlinale 2016

Zum 2. Mal: die Woche der Kritik

Erinnern Sie sich an Andrzej Zulawski? ­Bekannt wurde der gerne polarisierende Pole vor 40 Jahren mit dem Romy-Schneider-Film „Nachtblende“.

Nun ist sein neuer Film ­Cosmos zusehen, aber nicht im offiziellen Programm der Berlinale, sondern in der Woche der Kritik, organisiert vom Verband der deutschen Filmkritik.

„Cosmos“ von Andrzej Zulawski
Foto: alfama films

Zum zweiten Mal findet diese Veranstaltungsreihe parallel zur Berlinale statt. Das Vorbild ist klar: Man möchte sich ähnlich etablieren wie die „Semaine de la critique“ in Cannes, die dort aber zum offiziellen Festivalprogramm gehört. Wieder ist es gelungen, interessante neue Filme an Land zu ziehen. Dazu zählen 88:88 von Isiah ­Medina ­ebenso wie Eva no duerme des Argentiniers ­Pablo Agüero oder der collagenartige Sixty Six des New Yorkers Lewis Klahr.

Die Veranstalter sehen die sieben Langfilme umfassende Reihe auch als Anlass, um sich „mit Fragen von Filmkultur, -politik und -ästhetik“ zu befassen. Als Partner der Filmkritikverbandes sind die Heinrich-Böll-Stiftung und die Bundeszentrale für politische Bildung mit im Boot. Martin Schwarz

11.-18.2., Kino Hackesche Höfe,  www.wochederkritik.de