Schmonzette

Zwischen zwei Leben

Foto: Fox

Ein zweimotoriges Flugzeug stürzt in den verschneiten Bergen ab. Der Pilot ist tot, sein Hund und zwei menschliche Passagiere überleben. Alex (Kate Winslet) ist Journalistin und Fotografin, Ben (Idris Elba) arbeitet als Neurochirurg. Als keine Hilfe kommt, müssen sie sich gemeinsam auf den Weg durch die Wildnis machen.

„Zwischen zwei Welten“ wäre gern gleichzeitig spannendes Survival-Abenteuer, ein Charakterdrama um zwei sehr unterschiedliche Menschen sowie eine Liebesgeschichte mit Hindernissen. Am Ende ist der Film nichts außer enorm langweilig, was nicht nur an einem schematischen Drehbuch, sondern auch an der komplett uninspirierten Inszenierung von Hany Abu-Assad („Paradise Now“) liegt. Der Regisseur treibt der Geschichte nicht nur jedwede Spannung gnadenlos aus, sondern entblödet sich auch tatsächlich nicht, während einer Sexszene in einer verfallenen Berghütte zwischenzeitlich aufs prasselnde Kaminfeuer zu schneiden. „Zwischen zwei Welten“  ist diese Art von Film: Tränendrüsenunsinn für „Lore“-Roman-Konsumenten. Lars Penning

The Mountain Between Us (OT), USA 2017, 112 Min., R: Hany Abu-Assad, D: Kate Winslet, Idris Elba, Beau Bridges, Dermot Mulroney

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