Bühne/Schauspiel

Ein anarchistischer Bankier

Ein anarchistischer Bankier
Ein anarchistischer Bankier | Anke Beims | general_use

Der portugiesische Autor Fernando Pessoa lässt in seiner 1922 entstandenen Erzählung einen Anarchisten erläutern, warum er geradezu gezwungen wurde, Geld zu verdienen. Ulrich Marx und Leopold von Verschuer (Regie, Schauspiel und Ausstattung) inszenieren den Text als Kommentar zum Cum-Ex-Steuerbetrugsskandal.

Fernando Pessoas Erzählung lässt sich heute als prophetischer Kommentar beispielsweise zum aktuellen Cum-Ex-Steuerbetrugsskandal lesen. Sie stellt eine Kritik sowohl des bedingungslosen Kapitalismus als auch seiner fanatisierten Gegner dar. Pessoa zeigt seine Abneigung sowohl gegen den Kapitalismus, der mit seinen existenzbedrohenden Zwängen die geistige Freiheit der Menschen bedroht, als auch gegen dessen erbitterte Gegner, die keine abweichenden Ansichten auf dem Weg der Befreiung akzeptieren. 

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