Kiezgourmet


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Entlang der U1 am 17. Dezember

präsentiert von Mastercard Priceless Berlin

Foto: Hendrik Haase

Oberbaumbrückenschlag

Unser Kiezgourmet im Dezember kennt eine klare Rollenteilung: Erst wird sich in Kreuzberg sattgegessen – in einem Metzgerrestaurant und der besten Pommesbude der Stadt. Dann gehts entlang der U1 zum Trinken nach Friedrichshain

Früher hatte jede gute Fleischerei eine heiße Theke. Die Handwerksmetzger Kumpel & Keule aus der Markthalle Neun haben sogar zwei Straßenecken weiter in der Skalitzer Straße ein eigenes Restaurant. Dort gibt es nun trockengereifte Stücke vom freilebenden Salzwiesenrind und genauso eine ehrliche Bratwurst am Wirsingkohl. Und die Leberwurststulle samt Spreewaldgurke kündet von der Haltung, nicht nur alles vom Tier, sondern auch das gesamte Repertoire des Fleischerhandwerks anzubieten. Die Aromen des Alltags. Küchenchef Roman Hehmann bereitet uns ein gleichsam herzhaftes und doch feines Hauptgericht. Dazu noch ein handwerkliches Bier von Johannes
Heidenpeters, der selbiges exklusiv für die Kumpel & Keule Speisewirtschaft braut, eine gute Grundlage. Zumal der Weg nicht weit ist. Ums Eck in die Oranienstraße führt uns die zweite Station dieses Kiezgourmet präsentiert von Mastercard Priceless Berlin. Dort haben zwei Goldjungen, die ihr Handwerk unter drei Michelin-Sternen im Aqua in Wolfsburg gelernt haben, das Goldies eröffnet, eine Pommesbude, aber was für eine. Kajo Hiesl und Vladislav Gachyn packen ihr Wissen aus der Sterneküche in kulinarische Miniaturen. Jede Soße zitiert ein klassisches Gericht einer Länderküche. Die Chili-Cheese-Variante etwa aus drei frisch geriebenen Käsen, die erst auf den Pommes schmelzen, ist very New York. Oder die koreanische Interpretation mit Misowurzelknusper, frischem Rettich und einer Zitronenmayonnaise. Weiter in die Hochbahn und zwei Stationen bis ins Foyer des weltläufigen Michelberger Hotels, das erst seit wenigen Wochen als entdeckunsgdurstige Naturweinbar betrieben wird. Kleine Snacks kommen aus der Küche des benachbarten Restaurants und die Weine von handwerklichen, bio-dynamischen Betrieben. Ein vibrierender, sehr urbaner Ort mit dem Briten Adam Purnell als charismatischem Gastgeber. Zum Abschluss dann liegt uns Berlin zu Füßen: In der 260°-Bar, die so heißt, weil man hier oben vis-a-vis der East Side Gallery fast die ganze Stadt überblickt.

Text: Clemens Niedenthal

Kiezgourmet präsentiert von Mastercard Priceless Berlin
Di 17.12., Treffpunkt 18.30 Uhr, K&K Speisewirtschaft,
Skalitzer Str. 97, Kreuzberg.
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