Musik/Klassik

FÄLLT AUS! Edward W. Said Days 2020: Studierende der Barenboim-Said Akademie, Ltg. Michael Wendeberg

FÄLLT AUS! Edward W. Said Days 2020: Studierende der Barenboim-Said Akademie, Ltg. Michael Wendeberg
Peter Adamik, Isabelle Meister, N.N. | general_use

Informationen des Veranstalters

Ausgehend von Alex Ross’ Vortrag über Wagner erkunden Studierende und Lehrende der Barenboim-Said Akademie deutschen Nationalismus in instrumentaler und elektronischer Musik aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Wagner schrieb mit dem Siegfried-Idyll ein Stück für seine Frau Cosima, das zutiefst in der Vielschichtigkeit nationaler Mythologie verwoben ist. Mendelssohn, der im Aufsatz Das Judentum in der Musik zum Ziel von Wagners Antisemitismus wurde, wagte mit seinem vierten Streichquartett, gewidmet dem schwedischen Kronprinzen, den Sprung aus dem Schatten Beethovens. Karlheinz Stockhausen machte die Nationalhymnen Deutschlands und Russlands zum Ausgangsmaterial für einen Teil seines wegweisenden Werks Hymnen (II. Region) für Elektronik und musique concrète.

Ergänzend zu Vorträgen und Musik ist während der Edward W. Said Days 2020 im Foyer der Barenboim-Said Akademie die Ausstellung Dry mit Werken des Fotografen Abdo Shanan zu sehen.

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