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Arkadia

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Arkadia | Paolo Costantini | general_use

Herbert Achtenbusch wirkte in den 50er-Jahren als Maler, Lyriker und Autor von Erzählbänden. Danach spielte er in Filmen von u.a. Werner Herzog und Volker Schlöndorff mit. Seine eigenen Filme lösten regelmäßig Skandale, so traf ihn mit „Das Gespenst“ (1982) der Vorwurf der Blasphemie. Weniger im Fokus ist hingegen sein Schaffen als Dramatiker. Lea Barletti und Werner Waas inszenieren die letzte Reise des antiken Staatsmannes Alkibiades mit dem Philosophen Sokrates. Das Publikum begleitet tiefschürfende Denkprozesse und Worteruptionen.

“Bist du schon tot?“, fragt Alkibiades unvermittelt seinen Freund und Lehrer Sokrates. Es ist nämlich ihre letzte Reise. Aber das Denken geht noch weiter, zersetzt unerbittlich alles, was ihm über den Weg läuft – radikal und unvorhersehbar. In seinem letzten veröffentlichten Text lässt Herbert Achternbusch dem Denken in einer Landschaft des Todes freie Zügel. Eine Reise ins Nichts mit Göttern, Denkern, Tieren, Wolken, Bauten, Flüssen und viel Tee.

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