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Chichinette – Wie ich zufällig Spionin wurde

In den Kriegswirren entscheidet sich die französische Jüdin Marthe Hoffnung Cohn, als Spionin der Alliierten in Nazi-Deutschland ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Nach dem Krieg redet sie 60 Jahre lang mit niemandem darüber. Heute bereist sie die Welt.

Chichinette – Wie ich zufällig Spionin wurde
MissingFILMs Acrivulis & Severin GbR
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Informationen des Veranstalters

Mit 99 Jahren tourt eine kleine weißhaarige Frau wie ein Rockstar durch die ganze Welt. Marthe Hoffnung Cohn ist ein Superstar der „WWII-Witnesses“, der Zeitzeugen des 2. Weltkriegs. Sie hat Charakter und schnell wird klar, warum sie damals „Chichinette“ (kleine Nervensäge) genannt wurde. Ihre Vorträge sind unterhaltsam und gespickt mit Pointen. Mit Schlagfertigkeit und Charme fesselt Marthe ihr Publikum – und mit ihrer unglaublichen Lebensgeschichte: Marthe Hoffnung, eine französischen Jüdin aus Metz, die im Krieg ihren Verlobten und ihre Schwester verlor und 1945 entschied, als Spionin für die Alliierten in Nazi-Deutschland ihr Leben aufs Spiel zu setzen und für das Ende des Krieges zu kämpfen. Dann sprach sie 60 Jahre nicht über ihre Geschichte. Der Film erzählt in atmosphärischen, teils animierten Bildern ihren Lebensweg und beobachtet Marthe heute, wie sie mit der liebevollen Unterstützung ihres Mannes Major mit fast manischem Eifer die Welt bereist, um ihre Geschichte mit der jungen Generation zu teilen. Denn sie weiß: Viel Zeit bleibt ihr nicht.

Trailer

Warner Bros. Entertainment GmbH

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