Kunst

Von Arts and Crafts zum Bauhaus. Kunst und Design – eine neue Einheit!

Von Arts and Crafts zum Bauhaus. Kunst und Design – eine neue Einheit!
Gerrit Rietveld, Spielzeugschubkarre, um 1920, Badisches Landesmuseum Karlsruhe | © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Wie frei darf die Form sein? Wie viel Rücksicht muss sie auf die Funktion nehmen? Ist Design Kunst? Und soll die Gestaltung eher mit dem Handwerk oder der Industrie zusammenarbeiten? Braucht die Moderne einen Stil? Diese Fragestellungen, die man sofort mit dem Bauhaus in Verbindung bringt, werden schon 50 Jahre vorher in der englischen Arts and Crafts Bewegung entwickelt. Das Bauhaus ist bei seiner Gründung 1919 und die ersten Jahre in Weimar kein Meilenstein der Designgeschichte, sondern der vorläufige Zwischenschritt dieser für das Design in Europa prägenden Diskussion.

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des Bauhauses thematisiert die Ausstellung im Bröhan-Museum die Vorgeschichte des Bauhauses und bindet es ein in die europaweite Entstehung der Moderne. Sie zeigt die entscheidenden Schritte dieser Entwicklung von Arts and Crafts über die Glasgow School, den Wiener Jugendstil, den Deutschen Werkbund, die holländische Gruppe De Stijl bis zum Weimarer und Dessauer Bauhaus. Anhand von rund 300 Highlights – Möbel, Grafikdesign, Metallkunst, Keramik, Gemälde – aus 50 Jahren Designgeschichte wird dieser europäische Diskurs über das Design erläutert.

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