Leihfahrräder im Test

Byke

Byke
Foto: F. Anthea Schaap

Byke, das ist die radikal regionale Alternative zu den Global Playern, die gerade auf den Berliner Leihfahrradmarkt drängen. Und der Anbieter aus Berlin macht es Interessierten tatsächlich leicht: Eine Schnupperfahrt ist erst einmal kostenlos, wenn man sich angemeldet hat. Auch später wird es nicht teuer: Eine halbe Stunde kostet nur 50 Cent, das ist ebenso konkurrenzlos billig wie die Tageskarte für 3 Euro, mit der man 12 mal für jeweils 30 Minuten aufs Rad steigen kann.

Auch die App funktioniert denkbar einfach, das erste Rad ist schnell gefunden und noch schneller entriegelt: Mit der Handy-Kamera den QR-Code gescannt, schon schnappt das Speichenschloss auf. Auch die Sattelhöhe ist problemlos eingestellt. Dann aber wird’s schwerer, schwergängig vor allem:

Das klobige Byke kommt nicht so recht in Schwung, die 3-Gang-Schaltung funktioniert, mehr aber auch nicht. Die Bykes sind also nicht wirklich geeignet, um Strecke zu machen, aber doch zum Herumgondeln durch Kreuzberg, Mitte und Friedrichshain, wo sie vor allem zu finden sind.

Die Kosten

Von allen Anbietern ist Byke der günstigste. Weder muss man eine Kaution entrichten, noch wird die Einrichtung des Kontos berechnet, auch kein Mindestumsatz wird berechnet.

30 Minuten Kosten immer 50 Cent, egal wie oft man fährt. Eine Tageskarte kostet sehr erschwingliche 3 Euro, dafür darf man das Rad am Tag 12 mal für für je 2 Stunden nutzen. Darüber hinaus werden wieder 50 Cent für weitere 30 Minuten fällig.

Vielfahrer buchen die Monatskarte; zwei mal 30 Minuten pro Tag sind frei,  jede weitere Minute kotet dann 50 Cent.

Wer das Fahrrad nicht gemäß der AGB abstellt, muss 10 Euro Strafe zahlen. Im Falle eines Diebstahls können 100 Euro Gebühren anfallen.

Bonussystem

Das Bonussystem beschränkt sich auf Vorauszahlungen, bei denen sich das Guthaben erhöht. Also zahlt man beispielsweise 50 Euro auf sein Guthaben ein, erhält man 25 Euro Bonusguthaben.

Website von byke

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