Leihfahrräder im Test

Donkey Republic

Donkey Republic haben so ziemlich den lustigsten Namen…
Foto: F. Anthea Schaap

Donkey Republic wurde einst in Kopenhagen als echter Sharing-Dienst gegründet: Privatleute stellten die eigenen Fahrräder zur Verfügung, die Zahlenschlosskombinationen wurden per SMS versandt. Mittlerweile hat man expandiert, die längst einheitlich leuchtend orangefarbenen Räder sind auch in Städten wie Hamburg, München, Amsterdam und Barcelona zu finden.

Von der sympathischen Ausgangsidee hat sich eine unbürokratische Geschäftspraxis erhalten: Die Anmeldung ist kostenlos, eine halbe Stunde kostet 1,25 Euro, ein ganzer Tag 10 Euro. Per App hat man schnell die nächste Sammelstelle an einem größeren Platz und an einem U- oder S-Bahnhof gefunden und das kombinierte Speichen- und Kettenschloss entriegelt. Die dänischen Drahtesel entpuppen sich als extrem gemütliche Oma-Räder, die dank der gut gängigen 3-Gang-Schaltung bequem zu fahren sind.

Über dem Vorderrad ist bei vielen Exemplaren ein extrem stabiler Gepäckträger mit Gummizug angebracht, wie man ihn von Hollandrädern kennt: Wer eine Kiste mitbringt, kann seinen Einkauf gut verstauen. Getrübt wird der positive Gesamteindruck nur durch die Tatsache, dass die Räder immer wieder an einem der vorgegebenen Sammelpunkte abgestellt werden müssen. Dem Rad vom Oranienplatz gefällt es schon am Heinrichplatz nicht mehr. So wird man schluss­endlich gezwungen, das Rad doch über längere Zeiträume zu mieten – oder ein Stück zu laufen.

Die Kosten

Wie bereits erwähnt, kosten 30 Minuten 1,25 €,  sechs Stunden kosten dann 7 Euro, Wer Mitglied wird, zahlt 75 Cent für 30 Minuten, fur 12 Stunden zahlt man dann 5,10€. Mitglieder zahlen dann im Regular-Tarif nur 15 € im Monat.

Website von Donkey Republic

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